Verwendung:
Die Blätter, Blüten und Knospen eignen sich hervorragend für Salate.
Gesundheit:
Die Blätter enthalten wertvolle Mineralien und viel Vitamin C. Sie wirken kräftigend, reinigend und keimtötend. Äußerlich angewendet stellt man aus den zerquetschten Früchten einen heißen Umschlag her, den man bei Entzündungen und Verbrennungen auflegt.
Geschichte:
Im 16. Jahrhundert brachten die spanischen Eroberer Samen der Kapuzinerkresse aus Peru mit nach Europa. Kapuzinerkresse wurde bereits in den Kräuterbüchern des 16. Jahrhunderts erwähnt und im Gebetbuch Albrechts V. von Bayern wurde sie beschrieben und abgebildet.
Seither ist sie eine beliebte Gartenpflanze bei uns geworden. Im Frühjahr sät man sie an einem sonnigen Platz in durchlässigen Boden. Vom Hochsommer bis zum ersten Frost entfalten sich die gelben, orangen oder roten Blüten und die runden, flachen Blätter.
Blätter, Blüten und Knospen verleihen Salaten und Essig einen scharfen, pfeffrigen Geschmack. Unreife Früchte können wie Kapern eingelegt werden. Man darf sie aber nicht in größeren Mengen verzehren