Was ist eigentlich dran am Salz aus dem Toten Meer? Hilft das tatsächlich gegen raue, trockene Haut, wie überall zu lesen ist? Dass ein Bad im Toten Meer gegen Neurodermitis und Psoriasis (Schuppenflechte), ja auch bei unreiner Haut gut wirken soll, hört man überall. Aber trocknet Badesalz die Haut nicht noch mehr aus? Das Gegenteil stimmt.
Ein Versuch hat mich überzeugt: Gerade die im Winter durch trockene Heizungsluft und wenig Niederschläge strapazierte Haut reagiert sehr dankbar auf ein 15-minütiges Bad im Salz aus dem Toten Meer. Einfach Beutel aufreißen, Inhalt ins heiße Wasser geben, genießen, kurz warm abduschen und danach die Haut nur trocken tupfen, nicht rubbeln.
Der Effekt auf die Haut ist verblüffend: Sie fühlt sich angenehm weich und entspannt an, wie frisch gepolstert, aber nicht fettig. Wer extrem trockene Haut hat, kann nach dem Bad noch etwas Lotion auftragen, meist ist das überflüssig. Das Salz macht aber die Haut sehr aufnahmefähig, so dass die Pflege direkt nach dem Bad besonders gut wirksam ist. Und was noch besser ist: Endlich Schluss mit diesen schmierigen Belägen in der Badewanne wie nach einem Ölbad, die man hinterher wieder mühsam entfernen muss. Wer kann sich im Bad schon so richtig entspannen, wenn er gleich ans Putzen denken muss? Das Badesalz aus dem Toten Meer hinterlässt keine Rückstände in der Wanne. Weiterlesen...
Bärlauch, Meerrettich, Johannisbeerblätter, Äpfel, Hafer und Brunnenkresse: Einen zu hohen Cholesterinwert kann man auch mit natürlichen Waffen bekämpfen. Wer tierische Fette meidet, viel Obst und Gemüse isst und sich viel bewegt, der tut bereits eine ganze Menge für die Herzinfarkt-Vorbeugung. Setzen Sie doch zusätzlich Bärlauch, Brunnenkresse und Co. auf ihren Speiseplan.
Bärlauch
Wie der Knoblauch und andere Laucharten hat auch der so genannte "wilde Knoblauch" eine cholesterin- und blutdrucksenkende Wirkung. Der Bärlauch verfügt über die gleichen Inhaltsstoffe wie der Knoblauch, der auch in Fertigpräparaten zur Cholesterinsenkung empfohlen wird.
Bärlauchschnaps
Als Anwendung eignet sich vor allem der Bärlauchschnaps. Schneiden Sie den Bärlauch klein und geben Sie ihn in eine helle Flasche und übergießen Sie den Bärlauch mit hochprozentigem Schnaps. Lassen Sie ihn mindestens sechs Wochen ziehen. Zwei Mal pro Tag 12 Tropfen in etwas Wasser einzunehmen. Oder aber Sie würzen ihren Salat im Frühling einfach mit einigen frischen Bärlauchblättern.
Brunnenkresse
Die Brunnenkresse, die jetzt im Garten wächst, können Sie wunderbar gegen ihren überhöhten Cholesterinspiegel einsetzen. Sie enthält viel natürliches Jod, hat einen hohen Vitamin-C-Gehalt und regt Stoffwechsel sowie Gallenfluß an. Außerdem wirkt sie harntreibend. Geben Sie einfach ein Stangerl Brunnenkresse ins Essen, zum Beispiel in den Salat.
Meerrettich
Meerrettich ist reich an Senfölen, diese verleihen ihm die Schärfe und sind für seine cholesterinsenkende Wirkung verantwortlich. Weiterlesen...
Lavendel aromatisiert zwar hauptsächlich Seifen und Kosmetika, gelegentlich verwendet man ihn auch zur geschmacklichen Veränderung von Fleisch, Fisch und Gemüsegerichten, von Suppen (Fischsuppe), Saucen (Kräutersoßen, Rotweinsoßen), für Lamm, und für Desserts.
Gesundheit:
Hausmittel gegen Nervenschwäche, Schlaflosigkeit, Rheumaschmerzen und Magenbeschwerden.
Man verwendet die frischen und getrockneten Blätter, oder die bis zu 30 cm langen und 3 - 5 cm dicken rötlichgelben bis graubraunen runzeligen Wurzeln.
Die Blätter werden wegen ihres aromatischen, an Suppenwürze erinnernden Geschmacks und Geruchs zum Würzen von Suppen, Saucen, Eintöpfen, Ragouts, Salaten, Mayonnaisen und für Fleischgerichte verwendet.
Majoran ist eine 30 bis 50 cm hohe Staude aus der Familie der Lippenblütler. Die elliptischen, graufilzigen Blättchen sind mit zahlreichen Drüsen besetzt, die büschelartig angeordneten rosa-weißen Blüten sitzen an den Stengelspitzen und sind eine beliebte Bienenweide.
Herkunft:
Wird in ganz Europa gezüchtet, wird aber hauptsächlich aus Frankreich oder Chile importiert.
Meerrettich ist eine mehrjährige Staude, die im ersten Jahr eine dichte Blattrosette mit ca. 70 cm langen Blättern entwickelt. Im zweiten Jahr bildet sich ein 120 cm langer Blütenstengel mit vielen kleinen weißen Blüten. Zum Würzen wird die dicke, bis1/2 m lange, walzenförmige Wurzel verwendet. Eine gelblichbraune Außenhaut umgibt das weiße Fleisch.
Herkunft:
Wächst überall in Europa.
Vom Meerrettich wird hauptsächlich die Wurzel verwendet. Weiterlesen...
Es gibt viele Minzearten, die wild oder im Garten wachsen. Dazu kommt eine verwirrende Anzahl von Hybridformen. Manche Merkmale sind jedoch bei allen gleich. Sie sind ausdauernd, haben grundsätzlich vierkantige Stängel und paarweise angeordnete Blätter. Die kleinen, in dicht stehenden, zu langen Scheinähren vereinigten Blüten entwickeln sich im Hochsommer in Wirbeln. Ihre Farbe reicht von weiß bis purpurn. Sie alle enthalten ein starkes, duftendes Öl. Sie vermehren sich durch Samen und durch unterirdische Kriechwurzeln.
Herkunft:
Wächst überall in Europa.
Verwendung:
Für Lamm, Hammel, Pasteten, Kräuterbutter, Geflügel, Süßspeisen, Fruchtsalate, Aufgussgetränk (Tee), aber auch bei der Herstellung von Likören, Mundwassern und Zahnpasta. Weiterlesen...
Mohnsamen sind die Samenkörnchen des Schlaf- oder Opiummohns, der bis zu 1 ½ Meter hoch wächst und weiße und rote bis violette Blüten mit einem dunklen Fleck auf dem Grund bildet. Jede Blüte blüht nur einen Tag. Aus den Blüten entstehen Samenkapseln mit je ca. 3000 graublauen, nierenförmigen Samen. Mohnsamen werden ganz, gemahlen oder gequetscht verkauft.
Herkunft:
Mohn stammt aus Asien, wird aber heute vor allem in China, Indien, Hinterindien, im Iran und in der Türkei angebaut.
Der Muskatbaum ist ein immergrüner, 15 - 20 m hoher Baum mit pyramidenförmiger Krone. In Kulturen angepflanzt, wird er maximal 10 m hoch. Er kann ein Alter von 100 Jahren erreichen. Der Baum trägt das ganze Jahr über kleine weiße, maiglöckchenähnliche Blüten und 5 - 6 cm lange hellgelbe aprikosenähnliche Früchte. Diese platzen im Reifestadium, und der 3 cm große braune Samen wird frei. Die Samen werden so lange getrocknet, bis man, werden sie geschüttelt, innen das Klappern der Nüsse hören kann. Die Samenschale (Macis) wird entfernt, die Samen werden geknackt und so der etwa 2 - 2 ½ cm große Samenkern, die Muskatnuss, gewonnen.
Die Samenhaut (Macis) ist etwa 3 - 4 cm lang und etwa 1 mm dick. Die fühlt sich fettig an, getrocknet ist sie von orangeroter Farbe und fühlt sich hornig-brüchig an. Sie wird ganz und gemahlen angeboten.